Obstbauern entlastet

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Im Frühjahr sind über eine Million Bienen in der Region Zäziwil elendiglich krepiert. Nun wurde die Ursache gefunden. Es soll sich um das Pestizid Fipronil handeln, welches Oberbauern in ihren Plantagen verwendeten. Da nach wie vor dieses Gift im Umlauf ist, hat das BLV eine nationale Rückrufaktion in die Wege geleitet. Mir scheint das BLV handelt nach dem Grundsatz: Mal schauen wieviel Gift es verträgt und handelt danach.

Jürg Glanzmann vom Bienengesundheitsdienst entlastet die beiden Obstbauern, welche das Gift unwissentlich verwendet haben sollen. Für den gesunden Menschenverstand ist das einfach nur Schwachsinn.  Die gespritzten Gifte landen in den Produkten, heisst Obst, Gemüse, Fleisch und Milchprodukte, welches wir konsumieren und landen beim Ausscheiden auch in der Natur.

Solange IP-Bauern hemmungslos Gifte einsetzen die schlussendlich auch in den Lebensmittel zu finden sind, das heisst: Wir essen Gifte, die Millionen von Bienen umbringen, kann die Chemielobby ihre Millionengewinne steigern und die Menschheit krank machen. Diese darf dann weitere, vom Arzt verschriebene Chemie schlucken.  Der Spruch: Hunde wollt ihr ewig leben, bekommt langsam einen tieferen Sinn.

Fragt man einen Bauer sagt der: dass haben wir über Jahrzehnte gemacht und sehen keinen Grund etwas zu ändern.  Diese Gesinnung wird von den zuständigen Bundesämtern unterstützt, was längerfristig wiederum die Krankenkassen Prämien steigen lassen dürfte.

Die Werbung: „Aus der Region“ ist ja gut und Recht, sagt aber nichts über die Produktionsart aus und die scheint bedenklich. Auch die Werbung der IP Organisation mit ihrem Marienkäfer finde ich fragwürdig, habe ich doch auf einem IP Feld noch nie einen Marienkäfer gesehen, im Gegensatz zu Bio Feldern.  

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