Tier des Jahres 2016

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Wasserspitzmaus Tier des Jahres 2016

wasserspitzmaus

Es ist immer wieder erstaunlich, wie Meldungen in der Presse behandelt werden. Da wird ein durch Pestizide bedrohtes Tier (Wasserspitzmaus) abgebildet, wobei das Wort Pestizide nur am Rande erwähnt wird. Die Frage sei erlaubt: Liebe Chemie-Bauern wollt ihr uns alle vergiften? Einmal mehr wird die von der Politik geschützte Chemie mit keinem Wort erwähnt. Ist ja auch klar. Zuerst werden wir durch die Chemiebauern vergiftet und wenn wir dank Krebs am abserbeln sind, werden wir durch die Chemieärzte mit teuren Medikamenten am Leben erhalten. So schliesst sich ein durchaus sehr lukrativer Geschäftszweig. Die Schmerzen unter welchen wir leiden müssen, sind nur lästige Nebenerscheinungen.

Hier ein Auszug von ProNatura:

Auf sauberes Wasser angewiesen

Die Wasserspitzmaus lebt an kleinen bis mittleren Wasserläufen und stehenden Gewässern in der ganzen Schweiz. Sie ist auf sauberes, sauerstoffreiches Wasser angewiesen, in dem sie ein reich gedecktes Unterwasserbuffet vorfindet – Insektenlarven, Kleinkrebse, Schnecken, Muscheln, gelegentlich auch kleine Fische. Natürliche Ufer mit dichtem Bewuchs, unterspülten Bereichen, Baumwurzeln oder Steinblöcken bieten dem scheuen Kleinsäuger überlebenswichtige Deckung vor seinen Feinden wie etwa der Schleiereule, dem Reiher, dem Wiesel oder dem Fuchs.
Bleibt die Frage: Sind nur Tiere auf sauberes Wasser angewieden?

Pestizide – die lautlose Gefahr

Keine Deckung gibt es für die flinke Taucherin vor einer weniger offensichtlichen Gefahr: vor Pestiziden im Wasser. Diese gelangen aus der landwirtschaftlichen Produktion in die Bäche. Schweizweit werden jährlich rund 2000 Tonnen solcher so genannter «Pflanzenschutzmittel» auf Äcker, Wiesen, Weinreben oder in Obstplantagen ausgebracht. Mit dem Regenwasser gelangt ein Teil davon in die Gewässer. Mit der Wahl einer Bachbewohnerin zum Tier des Jahres macht Pro Natura auf den besorgniserregenden Pestizidcocktail besonders in den kleineren und mittleren Fliessgewässern aufmerksam (siehe Box) und ruft auf zum besseren Schutz unserer Gewässer und ihrer Ufer.
Wie weiter oben erwähnt, handelt es sich um einen sehr lukrativen Geschäftszweig. So ist es klar, dass die Politik tatenlos zusieht, wie unsere Mitwelt zerstört wird. Es ist als ob es sich bei den Politikern nicht um Menschen handelt, die sich auch ernähren und Wasser trinken würden! Von Geld kann man sich nicht ernähren, da es sehr schwer verdaulich ist!

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