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Thunersee mit Bergpanorama

Etwas Geschichte zu Demeter und Bio

An Pfingsten 1924 hielt Rudolf Steiner, auch der Begründer der Anthroposophie, auf Einladung des Grafen Kayserlingk acht Vorträge über die Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft aus Geisteswissenschaftlicher Sicht. Daraus entstand die Bewegung der biologisch-dynamischen Landwirtschaft welche unter dem Namen Demeter bekannt wurde. Demeter gilt als griechische Göttin der Fruchtbarkeit der Natur.

Rudolf Steiner erklärte in diesem Kurs die Wirkung der Gestirne auf das Gedeihen der landwirtschaftlichen Produkte. Vor allem seinen Rat; über den Winter Mist in Kuh-Hörner zu vergraben und über Sommer Kieselerde in Kuh-Hörner zu vergraben und damit nach einem halben Jahr einen Sud zu machen, stiess bei den materialistisch Denkenden auf Unverständnis. Dies führte zu einer abgeschwächten Demeter-Version von Rudolf Steiner, was wir heute als BIO kennen. Begründer dieser BIO-Version war Hans Müller und erwirtschaftet einen Miliarden-Umsatz.

Biene auf Blume

Ein IP Bauer erklärte mir, dass er seine Apfelbäume drei Mal mit Pestiziden spritzt. Angefangen bei den Blüten bis zu den reifen Äpfel, die der Konsument isst. Ein anderer erklärte im Fernsehen, dass er seine Kartoffeln fünfmal gegen Krankheiten spritzt. Damit werden nicht nur die Bienen zerstört, sondern auch den Boden und das Grundwasser, welches wir trinken. Antibiotika resistente Flüsse sprechen Bände.

An der Leipziger Universität wurden Lebensmittel auf die Auswirkung von Krankheiten wie Krebs geprüft. Die Resultate durften sie auf Druck der Chemie, nicht veröffentlichen. Darm- und Magenkrebs lässt grüssen.

romatischer Wanderpfad

Heute im Jahre 2014 werden Bio Produzenten nach wie vor grosse Steins-brocken zwischen die Füsse geworden. Der alte Spruch: In der Natur gibt es für jedes Leiden ein Kraut, wird von staatlichen Behörden ignoriert und per Gesetz bekämpft. So wird beispielsweise Hanf bekämpft, obwohl ein Sud davon gegen allerhand Krankheiten helfen kann. Ein Ostschweizer Bio-Bauer bekämpfte so erfolgreich eine sich schnell ausbreitende Krankheit an seinen Apfelbäumen.

Vor diesem Hintergrund finden wir es wichtig und notwendig die Anstrengungen von Bie-Landwirten, Bio-Handel und Bio-Gastronomie zu fördern.

Diese Plattform soll einerseits den Konsumenten zeigen, wo sie ökologisch produzierte Lebensmittel kaufen und auch geniessen können. Anderseits wollen wir Gastronomen aufzeigen, wo sie biologische Lebensmittel kaufen und verarbeiten können. Der Mensch ist ein Teil der Natur. Wenn wir diese zerstören, zerstören wir uns selbst.